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Berlin/München/Stuttgart: Die Gewinner des 7. Ökumenischen Förderpreises stehen fest. Preisträger 2022 sind der Ökumenische Pilgerweg für Klimagerechtigkeit, das Bündnis erlassjahr.de – Entwicklung braucht Entschuldung e. V. und die Katholische Fachstelle für Jugendarbeit Westerwald/ Rhein-Lahn (KFJ).

Der Preis ist mit jeweils 3.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre von Brot für die Welt und dem Katholischen Fonds gemeinsam vergeben. Die Auszeichnungen werden am 27. Mai beim 102. Deutscher Katholikentag Stuttgart 2022 verliehen.

Brot für die Welt und der Katholische Fonds zeichnen mit dem Ökumenischen Förderpreis Projekte aus, die in vorbildlicher Weise entwicklungspolitische Themen bearbeiten und zu einem zivilgesellschaftlichen Engagement einladen. 2022 sind die Preiskategorien: „Klimagerechtigkeit“, „Kirchliche Partnerschaften“ und „Digitalisierung im Globalen Lernen“. Zur Jury des Ökumenischen Förderpreises gehören 2022 der Klimaaktivist und Misereor-Partner Gabriel Klaasen, der Augsburger Bischof Dr. Bertram Meier und Dr. Dagmar Pruin, Präsidentin von Brot für die Welt.

Der Ökumenische Pilgerweg für Klimagerechtigkeit erhält die Auszeichnung für den Klimapilgerweg, der zugleich Wallfahrt und Demonstration ist. Er macht Station an Orten, die eine Gefährdung der Umwelt deutlich zeigen und an Orten, die Lösungen für nachhaltige Entwicklungen aufzeigen.

Die Katholische Fachstelle für Jugendarbeit Westerwald/ Rhein-Lahn (KFJ) erhält den Preis für ihre vorbildliche Jugendbegegnung mit Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Jugendzentrum Johannes Paul II. in Sarajevo und Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus der Region Westerwald/Rhein-Lahn. Dabei werden interkulturelle Sensibilität und Toleranz eingeübt und Ökumene erlebbar gemacht.

Das Bündnis erlassjahr.de – Entwicklung braucht Entschuldung e. V. wird für seinen neuen Bildungsansatz ausgezeichnet. Mit der Kampagne „Klimagerechtigkeit braucht Entschuldung“ wurden Online-Veranstaltungen mit zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus nahezu allen Kontinenten durchgeführt, die durch neue digitale Formate in der Bildungs- und Informationsarbeit ermöglicht wurden.

Die Inlandsförderung von Brot für die Welt und der Katholische Fonds unterstützen die entwicklungspolitische Bildungs- und Informationsarbeit von Kirchengemeinden, Aktionsgruppen und Bildungseinrichtungen.

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