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Katholischer Fonds feiert im November 20 Jahre weltkirchliche Bildungsarbeit in Deutschland. Seit 1997 fördert die Organisation die weltkirchliche und entwicklungsbezogene Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland. 

Etwa eine halbe Million Euro bewilligt der Fonds dabei alljährlich.

Der Fonds legt einen Schwerpunkt seiner Förderung auf Regionen in Deutschland, in denen weltkirchliche Arbeit wenig verwurzelt ist. „Wir wollen ein Bewusstsein dafür schaffen, dass unser Konsumverhalten und unser Lebensstil negative Auswirkungen auf die Länder des Südens und auf Osteuropa haben“, betont die Geschäftsführerin des Katholischen Fonds, Theresia Koller. Wer dies vor Augen habe, der verstehe auch Flüchtlinge und Arbeitsmigranten aus Osteuropa.

Kuratoriums-Vorsitzender und missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber betont: „Der Katholische Fonds macht wirkliche Begegnung über die Kontinente hinweg und im Geist des Evangeliums möglich. Er ist eine Erfolgsgeschichte, die sich besonders auch im Ökumenischen Förderpreis zeigt.“

Den Ökumenischen Förderpreis vergibt der Fonds seit 2007 gemeinsam mit Brot für die Welt– Evangelischer Entwicklungsdienst. Er würdigt das entwicklungspolitische Engagement der mehr als 1.000 Projekte, die von beiden kirchlichen Trägern jährlich im Inland gefördert werden. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gerd Müller.

Der Katholische Fonds wurde auf Beschluss der Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz im November 1997 gegründet. Trägerschaft und Leitung wurde den großen katholischen Hilfswerken in Deutschland – missio, Adveniat, Caritas International, Misereor und Renovabis – übertragen. Beschlussfassendes Gremium ist das Kuratorium des Katholischen Fonds. Vorsitzender des Kuratoriums ist missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber.

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