„Die Kurzfilme spitzen entwicklungspolitische und Nachhaltigkeitsprobleme zu und bringen sie auf den Punkt – auf einen ziemlich unbequemen Punkt.“ Mit diesen Worten würdigte Laudator Oliver Märtin, Leiter der Abteilung weltweit und Europa von Brot für die Welt, Sukuma arts in Dresden für ihr Filmprojekt „Sukuma Award“.

Der Katholische Fonds und Brot für die Welt zeichnen mit dem Ökumenischen Förderpreis Projekte aus, die in vorbildlicher Weise entwicklungspolitische Themen bearbeiten und zu einem zivilgesellschaftlichen Engagement einladen. Und genau darum geht es bei dem "Sukuma Award":

Das Sukuma Team lädt Schulklassen und außerschulische Initiativen ein, zu aktuellen entwicklungspolitischen Themen wie Kleidung, Finanzen und Banken, oder Rohstoffe und Elektronik Filmideen zu entwickeln. Die besten Ideen werden von professionellen Filmemachern gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern in kurzen Animationsfilmen realisiert.

Das Büro für Kultur-und Medienprojekte aus Hamburg wurde für das Projekt „CreACTiv für Klimagerechtigkeit“ ausgezeichnet, welches Hamburger Schülerinnen und Schüler mit Jugendtheatergruppen aus Ländern des Globalen Südens zusammen und mit Theaterstücken über den Klimawandel auf die Bühne bringt. Und das mit nachhaltiger Wirkung: Einige Schulen entwickeln weitere Projekte, die Kinder und Jugendliche ermutigen, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

Ebenfalls ausgezeichnet wurde die Katholische Kirchengemeinde in Heiden. Sie unterhält seit vielen Jahren eine enge Partnerschaft zur Katholischen Gemeinde in Makukuula in Uganda. Die Gemeinden haben sich durch gegenseitige Besuche, Schulpartnerschaften und gemeinsame Projekte näher kennengelernt und eine hohe Sensibilität für die jeweils andere Seite entwickelt. Für diese vorbildliche Partnerschaftsarbeit wurde die Kirchengemeinde gewürdigt.

Der mit 3.000 Euro dotierte Preis für herausragende Projekte wurde bereits zum 5. Mal vergeben. Die 2017 vorgegebenen Preiskategorien waren: „Klimagerecht – Menschenrecht“, Kirchliche Partnerschaftsarbeit und „Weltweit zukunftsfähig - Bildungsarbeit zu den Nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDG)“.

Die Gewinner des 5. Ökumenischen Förderpreises stehen fest. Preisträger 2017 sind das Büro für Kultur- und Medienprojekte aus Hamburg,die Partnerschaftsinitiative Heiden – Makukuulu der Katholischen Kirchengemeinde St. Georg und Sukuma arts in Dresden.

Der Preis ist mit jeweils 3000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre von Brot für die Welt und dem Katholischen Fonds gemeinsam ausgelobt. Die Auszeichnungen werden am 22. September 2017 in Dresden verliehen.

Brot für die Welt und der Katholische Fonds zeichnen mit dem Ökumenischen Förderpreis Projekte aus, die in vorbildlicher Weise entwicklungspolitische Themen bearbeiten und zu einem zivilgesellschaftlichen Engagement einladen. Die 2017 vorgegebenen Preiskategorien waren: „Klimagerecht – Menschenrecht“, Kirchliche Partnerschaftsarbeit und „Weltweit zukunftsfähig - Bildungsarbeit zu den Nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDG)“.

Das Büro für Kultur- und Medienprojekte erhält die Auszeichnung für das Projekt „CreACTiv für Klimagerechtigkeit“. Die Gruppe erarbeitet in verschiedenen Schulen in Hamburg gemeinsam mit Schülern und Schülerinnen und Jugendtheatergruppen aus Ländern des Globalen Südens Theaterstücke zum Klimawandel und führt sie in Schulen auf.

Die Katholische Kirchengemeinde in Heiden (Münsterland) erhält den Preis für ihre vorbildliche Partnerschaftsarbeit. Sie unterhält seit vielen Jahren eine enge Partnerschaft zur Katholischen Gemeinde in Makukuula in Uganda. Die Gemeinden haben sich durch gegenseitige Besuche, Schulpartnerschaften und gemeinsame Projekte näher kennengelernt und eine hohe Sensibilität für die jeweils andere Seite entwickelt. Die Themen des Austauschs sind breit gefächert und reichen von Gesundheit und Ernährung über Bildung bis zu den Folgen des Klimawandels.

Sukuma arts in Dresden wird für das Filmprojekt Sukuma Award ausgezeichnet. Der Sukuma Award aktiviert Menschen für globale Nachhaltigkeit und lädt in Dresden, Chemnitz und Leipzig ein, zu aktuellen entwicklungspolitischen Themen wie beispielsweise Fairer Handel, schmutzige Bankgeheimnisse , Schattenseiten der Elektronik Filmspot-Ideen zu entwickeln. Die besten Ideen werden gemeinsam mit professionellen Filmemachern und prominenter Unterstützung als kurze Werbespots für Nachhaltigkeit in Kinoqualität realisiert. Diese Filme spitzen entwicklungspolitische Fragen der Nachhaltigkeit zu und laden ein zu politischer Diskussion. Auch in Schulen ist das Medien-Projekt mit vielfältigen Workshop-Angeboten für Jugendliche aktiv.

In der Jury des Ökumenischen Förderpreises sind 2017 der TV-Moderator und Klimaexperte Sven Plöger, Erzbischof Ludwig Schick und Claudia Warning, Mitglied des Vorstands von Brot für die Welt. Eingesendet wurden 30 Vorschläge.

Das Referat Inlandsförderung von Brot für die Welt und der Katholische Fonds unterstützen die entwicklungspolitische Bildungs- und Informationsarbeit von Kirchengemeinden, Aktionsgruppen und Bildungseinrichtungen.

Die Verleihung der Ökumenischen Förderpreise 2017 findet in Dresden statt: Freitag, 22. September 2017, 14.30 Uhr, Haus an der Kreuzkirche 6, 01067 Dresden